Warum in die Ferne schweifen?

William Warby  "Maasai Tribe"
Quelle: www.piqs.de Some rights reserved.
Wir alle kennen das: Man sitzt abends vorm Fernseher, sieht in der Werbung
weiße Strände und hellblaues Meer und wünscht sich sofort an diesen Ort. Oder man sitzt in der Schule, auf der Arbeit und ist in Gedanken längst an einem weit entfernten Ort. An einem Ort, wo Arbeit bedeutet von früh bis spät Bananen zu ernten oder beim größten Sturm auf See zu fahren und zu fischen. Man wünscht sich weg von seinem Schreibtisch und will sie alle kennenlernen. Die Fischer, die Bauern und all die anderen Kulturen. Doch warum ist das so? Warum wollen wir stets in die Ferne schweifen, sind so begeistert vom Reisen und wünschen uns  so oft fort? 

Auf ihrem Blog "Yummi Travel" hat Jessica dazu aufgerufen, sich genau über dieses "In  die Ferne schweifen" ein paar Gedanken zu machen. Ich denke, es gibt viele verschiedene Gründe für den Wunsch zu reisen. Zum einen kann es die simple Tatsache sein, dass uns unser alltägliches Leben langweilt. Es passiert nichts neues, auf der Arbeit bewältigt man täglich dieselben Aufgaben und hat dieselben Menschen um sich. Da ist es doch nur logisch, dass wir uns nach Abwechslung sehnen, dass wir Neues entdecken und erkunden wollen. In diesem Fall kann das Reisen uns allerdings auch nicht aus unserem stressigen Alltag retten, sondern uns nur kurz daraus befreien. 

Oft reisen Menschen auch aus Neugier. Man kennt in dem Ort, indem man aufgewachsen ist jeden Ort und jeden Menschen. Man weiß, wie lange die Ampel braucht um von rot auf grün zu schalten und was passiert, wenn man beim schwarzfahren erwischt wird. Dieses Wissen über das altbekannte kann auch sehr schön sein, aber manchmal sehnt man sich einfach nach etwas Neuem. Man möchte Orte kennenlernen, von denen man noch nie zuvor etwas gehört hat, möchte in die Ferne schweifen und ja nichts Bekanntes sehen. Denn nur hier gibt es die Möglichkeit, das einheimische Essen von kleinen Wüstendörfern zu probieren oder Polarlichter zu sehen. Dinge, die man von zu Hause aus nicht erfahren könnte. 

Und was noch viel wichtiger ist : Man hat hier die Möglichkeit die Menschen kennenzulernen. Man sagt, dass reisen bilde und das ist nicht ohne Grund so. Die Menschen anderer Kulturen können nicht nur andere Geschichten erzählen, sondern haben oft auch Weltanschauungen, die sich von den unsrigen in grundlegenden Punkten unterscheiden. Diese Unterschiede sorgen oft dafür, dass wir beginnen uns über Altbekanntes und eigentlich ganz Selbstverständliches Gedanken zu machen. Und so kommt es dazu, dass wir uns auf Reisen ganz natürlich auch verändern. Wir lernen dazu, indem wir uns Gedanken über uns selbst und über andere machen. Was am Ende aber noch viel wichtiger sein kann als die Unterschiede der Kulturen, sind ihre Gemeinsamkeiten. Denn auch das ist etwas, was man auf Reisen kennenlernen kann: Egal, wie sehr sich eine Kultur von der unsrigen zu unterscheiden scheint, irgendetwas gibt es immer, was einen auch verbindet. Und so kommt es, dass man viele Freundschaften fürs Leben schließen kann. 

Ich persönlich halte es deshalb nicht nur für sehr schön, sondern auch für absolut wichtig ab und an einmal in die Ferne zu schweifen. Am Schönsten ist und bleibt das allerdings, wenn man einen Ort hat, zu dem man danach gerne wieder zurückkehrt, sodass das Reisen nicht als Ausbruch aus dem eigenen Leben, sondern als Bereicherung dient.


Hier schreibt Scarlet. Ich bin 20Jahre alt und berichte in meinem Blog über gesellschaftskritische Themen, philosophische Zitate und anderes Philosophisches. Ich befasse mich damit, wie man günstig Reisen, günstig Urlaub machen kann, versuche zum Nachdenken anzuregen und philosophische Trxte zu schreiben. Außerdem veröffentliche ich hier meine Gedichte, Lyrik und Kurzgeschichten. 

Einmal Finnland und zurück bitte!



In der Nacht von Montag auf Dienstag ging es für mich los nach
Finnland. Mein Plan war es eine Kurzreise mit Finnlines von Lübeck-Travemünde nach Helsinki und wieder zurück zu machen. Drei Tage würde ich insgesamt unterwegs sein. Zwei davon ausschließlich auf See. Bisher war ich immer höchstens eine Stunde auf dem Wasser unterwegs gewesen und das meistens auch nur dann, wenn in meiner Heimatstadt Kiel die Busse mal wieder gestreikt hatten. Jetzt ging es aber mit einem viel größeren Schiff viel länger auf See. Blieb nur noch zu hoffen, dass ich nicht seekrank werde.
 
 

Selbstliebe - etwas, dass wir erst noch lernen müssen?

Angie525A "Narzissen"
Quelle: www.piqs.de Some rights reserved.
Wenn man das Wort Selbstliebe erwähnt, fällt vielen zuerst die Sage von  Narzissus und der damit verbundenen Begriff Narzissmus ein. Natürlich sind die Geschichte von dem wunderschönen Mann, der sich unsterblich in sich selbst verliebte und der Begriff einer psychischen Krankheit eher negativ besetzt. Doch ist Selbstliebe wirklich so verpöhnenswert? Oder ist sie vielleicht etwas, das eigentlich bewundernswert und gut ist? Auf ihrem Blog hat Lena dazu aufgerufen, sich zu genau diesem Thema ein paar Gedanken zu machen und das habe ich gemacht.

Liebe in Zeiten von RTL2

Es war einmal vor sehr sehr langer Zeit. Da begab es sich, dass eine wunderschöne Prinzessin in einem weit entferntem Königreich ganz furchtbar in Gefahr geriet. Glücklicherweise konnte sie am Ende von dem mutigen Prinzen gerettet werden. So heirateten die beiden und sind noch heute glücklich, wenn sie nicht gestorben sind. 
Lisa Spreckelmeyer  "Zusammen"
Quelle: www.piqs.de Some rights reserved.

Kostenlos in... Hamburg

Pixxler "Nachtschicht"
Quelle: www.piqs.de Some rights reserved.
Hamburg ist eine schöne Stadt, die ich am Wochenende häufiger einmal besuche. Echte Insidertipps, was man in Hamburg alles für wenig oder gar kein Geld machen kann hat Jean vom Blog http://jeanparkersworld.de/ in diesem Gastartikel für uns zusammengestellt :) 

Warum Momo, Peter Pan und Robin Hood mehr als nur Helden der Kindheit sind

Neal Fowler "YOU'RE CALLED WINNIE THE WHAT??"
Quelle: www.piqs.de Some rights reserved.
Wenn ich mich entscheiden müsste, welches Kinderbuch mein Liebstes ist, dann würde ich mich für „Momo“ von Michael Ende entscheiden. Darin geht es um ein Mädchen in großem Mantel. Sie taucht ohne Eltern in einer Stadt auf, wohnt im alten Amphitheater und schenkt den Dorfbewohner etwas sehr Wertvolles : Zeit!

Kostenlos in... München

Als ehemalige Münchnerin stelle ich euch ein paar Tipps vor, wie ihr eine meiner Lieblingsstädte ohne tief in die Tasche zu greifen, am besten kennenlernen könnt!
Digital cat "Schloss Nymphenburg "
Quelle: www.piqs.de Some rights reserved.
1. Den Surfern am Eisbach zu sehen. Am südlichen Ende des englischen Gartens gibt es im Eisbach eine stehende Welle wo man sich entweder selber aufs Brett stellen kann, aber auch zuschauen macht riesen Spass. Wer selbst eine Abkühlung braucht kann anschliessend dort auch schwimmen gehen oder sich einfach in den Park legen.